Geschrieben von: admin-wp

Laptop kaufen

Ist man auf der Suche nach einem schnellen und zudem noch komfortablen Laptop, kann dies schnell teuer werden. Noch immer gibt es Notebooks mit hervorragenden Leistungen in puncto Schnelligkeit meist nicht unter 1.000 Euro. Wir haben den Test gemacht und verschiedene Modelle, Hersteller und Preissegmente geprüft. Dabei haben uns gute Leistungen überrascht aber uns sind auch weniger gute Modelle aufgefallen, die man nur bedingt zum Kauf weiterempfehlen kann.

Die 600 Euro Laptops im Test

Für 600 Euro bekommt man schon einen vergleichsweise guten Laptop geboten. Mit ihm kann man normale Anwendungen und auch einige Spiele gut bestreiten. Möchte man jedoch mehr mit Grafik- oder Bildbearbeitungsprogrammen arbeiten oder frönt man gar einer ausgeprägten Spielleidenschaft, ist solch ein Gerät nur die zweite Wahl. In unserem Test haben wir festgestellt, dass die meisten Modelle in dem Preissegment oftmals mit einem Intel-Core-i-5-Prozessor ausgestattet sind. Dieser sorgt für eine gute Geschwindigkeit. Bei einigen Modellen, wie bei den Herstellern Asus oder Hewlett-Packard, gibt es zudem eine hochwertige Grafikeinheit. Mit ihrer Hilfe können auch Spielefans auf ihre Kosten kommen, denn die Grafiken und Spielanwendungen laufen bei diesen Notebooks fast fließen und nahezu ruckelfrei.

Die 500 Euro Laptops im Test

Vor allem das mittlere Preissegment, zu welchem die 500 Euro Modelle zweifelsohne gelten, hat uns beim Laptop Test leider oft nicht überzeugen können. Zwar bieten diese Notebooks einen ausreichenden Arbeitsspeicher aber nur, wenn man den Laptop nur temporär nutzen möchte. Häufig fehlte es den Modellen im Test deutlich an Ausstattung und Tempo. Vor allem die technischen Komponenten waren bei vielen Laptops aus diesem Segment veraltet. So wurden beispielsweise oftmals nicht die aktuellsten WLAN-Module oder Prozessoren verbaut. Spart zwar beim Kauf etwas Geld, bietet aber keine Technik auf dem neusten Entwicklungsstand.

Test: Mobilität und Bildschirm

Grundsätzlich kann man nach dem Test sagen das man auf jedem Bildschirm etwas erkennen und damit arbeiten kann. Nur wie gut oder wie schlecht, das ist die Frage. Während des Tests hatten wir unter anderem Notebooks mit einer Bildschirmdiagonale von 34 Zentimeter, was 13,3 Zoll macht. Doch die Sicht war nach längerer Zeit leicht getrübt und man musste die Schrift vergrößern, um alle Einzelheiten zu erkennen. Für Spiele erwiesen sich die Laptops dieser Größe als ungeeignet, denn auch hier machte des das kleine Display schwer, das Geschehen entspannt auf dem Bildschirm zu verfolgen. Etwas besser stellte sich die Auflösung schon bei den mittleren Displaygrößen dar. Hier hatten die Notebooks meist eine Diagonale von fast 40 Zentimetern. Diese 15,6 Zoll machen sich nicht nur beim Blick auf das Display, sondern auch im Geldbeutel bemerkbar. Zwar kann man Icons auf dem Bildschirm besser erkennen, jedoch zeigte sich immer noch ein deutlicher Unterschied zum Bildschirm eines PCs. Hersteller lassen sich den Unterschied von über 2 Zoll zu den kleineren Displays meist teuer bezahlen. Im Laptop Test fanden wir dies bei einigen Modellen aufgrund der technischen Leistung nicht gerechtfertigt. Die Geräte mit einem größeren Display, etwa mit 17,3 Zoll waren da schon weitaus komfortabler. Mit ihnen lies es sich fast so gut arbeiten, wie am PC und auch die Augen taten den Nutzern im Test nicht weh. Daher kann man Notebooks dieser Größe aus zweifelsohne als Ersatz für den PC empfehlen. Unabhängig von der Bildschirmgröße, setzen viele Hersteller auf glänzende Displays. Sie sollen für kontrastreichere Bilddarstellungen gegenüber den matten Bildschirmen sorgen. Damit kommen vor allem Videos und Fotos perfekt zur Geltung. Doch so schön diese Oberfläche auch aussieht, sie kann auch Nachteile haben. Bei einigen getesteten Modellen zeigte sich, dass das Display sehr kratzempfindlich ist. Außerdem gerieten Videos während des Abspielens ins Stocken, wenn die Prozessorleistung des Gerätes nicht ausreichte.

Fazit des Tests

Geräte mit hochwertigen Komponenten bekommt man nicht unter 500 Euro. Wir haben gering-, mittel- und hochpreisige Geräte im Test gehabt und konnten mit allen Laptops arbeiten. Jedoch hängt die Nutzerfreundlichkeit stark von den Prozessoren oder den Grafikkarten ab. In den günstigen Modellen sind oft veraltete Komponenten verbaut. Diese erfüllen zwar ihren Zweck aber hier geht auch deutlich Bedienkomfort verloren. Bilder oder Videos zu schauen, ist mit diesen Modellen nur mit viel Geduld und Ausdauer möglich. Wer seinen Laptop nahezu täglich nutzt, sollte beim Kauf vor allem auf die verbauten Komponenten achten. Sonst kann das Bearbeiten einer Datei oder das Spielen gerne zu einer Geduldsprobe werden. Die Notebooks im hohen Preissegment konnten mit guten technischen Parametern überzeugen, jedoch sollten einige Hersteller ihren Fokus auch auf die Verarbeitungsqualität legen. Zudem war vor allem das Gewicht in unserem Test so verschiedenen, wie die Preisklassen. Schwere Notebooks können nicht immer gleich mehr, das viel auch bei den Anwendungstests auf.